Krumm und schief sei seine Behausung, sagen die Leute. Auf Krawall gebürstet sei er.
Schließ die Tür hinter dir, sagt der Hüttenbewohner. Kommt alle herein, es wird gefeiert.
Zündelt ein bisschen, aber jedenfalls diesen Abend sollte sie überleben. Warm genug wird es allemal. Die Band beginnt. Und wie. Es wird gezündelt was das Zeug hält.
Es kracht und knarzt im Gebälk. Die wohlhabenden Nachbarn beschweren sich, sind nur neidisch auf die wahren Gefühle – Wut und Widerstand, Blues, Freiheit, Versöhnung, das Glück, wenn sich alle in den Armen liegen.
Und am Ende brennt sie doch noch.

Das Debüt-Album der Band HÜTTE vereint vier der interessantesten jungen Musiker aus Berlin und Köln. Der Schlagzeuger Max Andrzejewski gründete die Band im Sommer 2011 mit Blick auf die ausgeprägte eigene Sprache seiner Mitmusiker Johannes Schleiermacher (Saxophon), Tobias Hoffmann (Gitarre) und Andreas Lang (Bass).
Die Stücke sind voll unerwarteter Wendungen, kantiger und wohlig runder Ecken. Andrzejewski´s Melodien bleiben trotz Verschrobenheit im Ohr.
Jeder Musiker kann seinen starken Freiheitsdrang innerhalb der komponierten Strukturen voll ausleben. So brennt sie, die Hütte.

„ HÜTTE treibt ein dynamisches Spiel mit Erwartungshaltungen, die stets auf halbem Weg bedient und dann mit Karacho über den Haufen gerannt werden. (…) Eine Band, die mit ihrer ganzen widersprüchlichen Stimmigkeit wunderbar ins aktuelle Berlin passt.“
Wolf Kampmann in Jazzthing #90

„Max Andrzejewski, ein musikalisches Perpetuum mobile, dessen Energie bereits für die halbe deutsche Szene reicht und bald halb Europa einheizen könnte. Ein spontaner Komponist auf dem Schlagzeug, dessen Einfallsreichtum keine Grenzen kennt.“
(Wolf Kampmann)

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